Beim CFD-Handel handelt es sich keinesfalls um einen neuen Trend. In Großbritannien, vor allem in England, gibt es zahlreiche Trader, die mit Differenzkontrakten ihr Glück versuchen. Auch in Deutschland gibt es einige Broker, wie etwa CMC Markets, die den Handel mit CFDs anbieten. Heute stehen den Tradern zahlreiche Basiswerte wie Indizes, Aktien, Währungen oder Rohstoffe zur Verfügung. Doch nicht nur die vielen Basiswerte sind verlockend – es sind auch die Hebel, die hohe Gewinne bedeuten, die natürlich die Trader ansprechen. Doch der CFD-Handel ist auch riskant. Wer mit CFDs Geld verdienen möchte, sollte im Vorfeld ein paar Regeln berücksichtigen.

Die goldenen Regeln des CFD-Handels

Der Trader muss sich im Vorfeld mit der Materie befassen. Doch das Basiswissen reicht nicht aus; der Trader sollte sich auch für eine Strategie entscheiden, damit er am Ende auch Geld verdienen kann. Zu jeder Strategie gehören auch Regeln, die miteinfließen müssen:

Die Einstiegsregel

Wann werden CFDs gekauft? Wann werden die Positionen „Short“ oder „Long“ eröffnet?

Die Ausstiegsregel

Alles eine Frage der Zeit – wann soll die Position geschlossen werden?

Der Wiedereinstieg

Der Trade ist geschlossen, wobei – mit geänderten Bedingungen – neuerlich eingestiegen werden kann.

Der Einsatz

Der Trader sollte maximal 1 Prozent seines Guthabens riskieren

Hebel

Die Hebelwirkung entscheidet nicht nur über den Gewinn; die Hebelwirkung gibt auch eine Auskunft über das Risiko. Je höher Hebel und Gewinn, desto höher das Risiko und der mögliche Verlust.

Bevor man also überhaupt einen Trade tätigt, sollte man sich alle die Fragen gestellt – und vor allem auch beantwortet haben. Einer der größten Fehler ist es, sich nicht an die eigene Strategie zu halten. Hier ist also Disziplin und Ausdauervermögen gefragt.

Mit Stop-Loss das Risiko minimieren

Viele Strategien, die im Internet angeboten und beworben werden, beinhalten kein Risikomanagement. Vor allem Anfänger, die sich noch nicht zu 100 Prozent sicher sind, welche Strategie sie verfolgen werden, sollten keinesfalls das Risikomanagement außer Acht lassen. Stop-Loss ist das Instrument schlechthin, damit das Risiko minimiert werden kann! Jedoch sollte das Stop-Loss nicht zu eng gesetzt werden; wird die Position durch die übliche Volatilität geschlossen, kommt es zu einem nicht notwendigen Verlust.

Die ersten Schritte

Anfänger sollten die Strategie aber nicht gleich mit ihrem Kapital ausprobieren. Schlussendlich können Einsteiger nicht einschätzen, ob ihre Strategie auch den gewünschten Erfolg verspricht. Mitunter können auch Fehler gemacht werden, die am Ende mitunter auch Geld kosten. Ratsam ist es, wenn im Vorfeld ein Demokonto genutzt wird, damit etwaige Strategien ausprobiert werden können. Erst dann, wenn der Anfänger auch genügend Erfahrung sammeln konnte, seine eigenen Schwächen kennt und mitunter weiß, welche Punkte er noch verbessern muss, sollte er sich für den Handel mit Echtgeld entscheiden.

Mit CFDs Geld verdienen

Ob der Trader mit CFDs tatsächlich Geld verdienen kann? Ja – es ist möglich, wenn er sich an ein paar Regeln hält. Natürlich spielt nicht nur die Strategie eine wesentliche Rolle; wer die goldenen Regeln des Risikomanagements befolgt, der kann das Risiko minimieren.