„Es gibt zwei Wege, Bitcoin zu handeln: Entweder man kauft die Kryptowährung selbst, in der Hoffnung, diese später gewinnbringend weiter zu verkaufen oder aber auf ihren Wert zu spekulieren, ohne jemals die Kryptowährung zu besitzen – also als CFD.“ bestätigt ein Kryptowährungsexperte bei Weiss Finance.

Ein CFD ermöglicht es Dir, einen Kontrakt basierend auf den Preis des zugrunde liegenden Markt zu handeln. Hierbei handelt es sich um ein fremdfinanziertes Produkt, das heißt, Man kann eine kleine erste Einzahlung vornehmen und trotzdem die Position einer viel größeren Position einnehmen. Dies kann den möglichen Gewinn vergrößern, hat aber auch die gleichen Auswirkungen auf die möglichen Verluste.

Des Weiteren können Kryptowährungen wie etwa Bitcoins durch das sogenannte „Mining“ erzeugt werden – Dies geschieht im Wesentlichen mit der Rechenleistung eines Computers, der hierfür komplexe Algorithmen lösen muss, welche „Blöcke“ genannt werden. Sobald ein Block korrekt entschlüsselt wurde, bekommt man als Belohnung Bitcoins. Der Fang? Abhängig davon, wie leistungsfähig die CPU ist, kann das Lösen eines einzelnen Blocks bis zu einem Jahr und sogar länger dauern. Ein anderes Mittel, um Bitcoin zu erhalten, besteht darin, diese einfach an einer Exchange bzw. Kryptobörse zu kaufen.

Wie Bitcoin-Börsen funktionieren

Bitcoin Börsen funktionieren genau wie der Austausch physischer Währungen. Man kauft im Wesentlichen eine Währung mit einer anderen. Der relative Wert der physischen Währung einer Nation spiegelt die wirtschaftliche und finanzielle Gesundheit des Landes wider, insbesondere seit wir den Goldstandard verlassen haben.

Wie man im Bitcoin-Markt mitwirken kann

Also, auch wenn man die Risiken kennt, möchte man immer noch in den Bitcoin-Markt vordringen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, jede mit ihren eigenen Stärken und Schwächen.

Mining

Der einfachste, aber langsamste Weg Bitcoins zu bekommen ist, diese selbst abzubauen. Richtet man hierfür einen dedizierten Computer ein, um nur Bitcoin-Blöcke zu entschlüsseln, auf einem Desktop im mittleren Bereich ein, kann dies bis zu einem Jahr oder länger dauern, um einen einzelnen Block vollständig zu entschlüsseln. Dies wird die Zeit und Mühe allerdings nicht wert sein.

Im Grunde ist das Bitcoin-Mining so weit fortgeschritten, dass es fast unmöglich ist, seine Investition wieder hereinzuholen. Also geht es dir vielleicht besser, wenn du es nicht alleine machst.

Mining Pool

Man kann auch einem Mining-Pool beitreten. Diese mit dem Internet verbundenen Computercluster unterteilen die Arbeit eines Blocks in Teile, die von der Gruppe gemeinsam genutzt werden. Sobald der Block entschlüsselt ist, wird der resultierende Bitcoin ausgegeben, je nachdem, wie viel Arbeit jeder Rig beigetragen hat. Es gibt jedoch eine Reihe von Variationen dieses Basismodells, abhängig davon, wie der Pool eingerichtet ist. Bitcoin.it beispielsweise hat eine umfangreiche Liste populärer Mining-Pools mit Erklärungen, wie jeder Anbieter den Pool betreibt, auszahlt und Gebühren für die Teilnahme erhebt.

Das Sicherheitsniveau zwischen den Pools ist ebenfalls sehr unterschiedlich und reicht von der Anforderung eines BTC-Benutzernamens bis zur Anforderung eines zweistufigen Google Authenticator-Codes vor der Auszahlung. Zum Glück, angesichts der anonymen Art von Bitcoin, muss man im Allgemeinen keine persönliche Daten raus geben. 

Bitcoin Börse

Die schnellste, aber auch riskanteste Methode besteht darin, direkt an den Markt zu gehen. Hierfür muss man sich bei einer Bitcoin Börse bzw. einer Exchange zuerst anmelden. Anschließend wird das System darum bitten, den neuen Account zu verifizieren. Danach kann man einfach Geld auf das Konto einzahlen um anschießend Bitcoins usw. zu kaufen und verkaufen. 

Aber seid noch einmal gewarnt. Nur weil es eine digitale Währung ist, bedeutet dies nicht, dass man kein echtes Geld verlieren kann. Und angesichts der Tatsache, dass der aktuelle Bitcoin-Markt volatiler ist als alle anderen Märkte. Es besteht daher zu jeder Zeit auch das Risiko, sein Geld zu verlieren, vor allem, wenn dies der erster Ausflug an die Börse ist. Also, wenn man kein Geld zum verbrennen hat, sollte man vielleicht doch erst einmal noch einen Blick auf das Mining werfen.